Unsere Projekte
Ein vielfältiger Wald, früh blühende Wiesen und Lebensräume für Tiere: Bei Pinwald setzen wir viele kleine und große Projekte um.
Hier zeigen wir dir, was bereits entstanden ist und woran wir weiterarbeiten.


Mit Unterstützung hunderter Baumpatinnen und Baumpaten haben wir auf etwa zwei Hektar einen neuen Wald mit über 50 verschiedenen Gehölzarten gepflanzt.
Jetzt begleiten wir sein Wachstum: Wir pflegen die jungen Bäume und schützen sie vor Wildverbiss. Schritt für Schritt entwickelt sich hier ein vielfältiger Wald.
Vom Fichtenwald zum Mischwald
Wir pflanzen verschiedene Baumarten und schützen junge Bäume, die von selbst nachwachsen. So entwickeln wir unseren bisher stark von Fichten geprägten Wald zu einem vielfältigeren Mischwald.
Das braucht Zeit. Wir beobachten, welche Bäume sich an welchem Standort bewähren, und unterstützen ihre Entwicklung.


Alte Bäume und Totholz
Bei uns dürfen ausgewählte Bäume alt werden und auch nach ihrem Absterben im Wald bleiben. Bäume mit Höhlen, Astlöchern und anderen besonderen Strukturen erhalten wir gezielt.
Dabei achten wir auf unterschiedliche Baumarten, Stammdicken und eine Verteilung über die Fläche. So geben wir diesen Lebensräumen dauerhaft Platz in unserem Wald.
Seit 2022 pflanzen wir Knollen und Zwiebeln für eine Wiese, die schon früh im Jahr blüht. Bis November 2025 haben wir dafür insgesamt über 200.000 Knollen und Zwiebeln gesetzt.
Den größten Anteil bilden Wildkrokusse. Dazu kommen unter anderem Schneeglöckchen, Winterlinge und Narzissen. Wir begleiten die Entwicklung der Wiese und zeigen, was wächst und blüht.
(Stand November 2025)


Ansitzplätze für Greifvögel
Auf unseren Wiesen haben wir Ansitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Sie bieten einen erhöhten Platz, von dem aus die Vögel nach Beute Ausschau halten können.
Damit möchten wir die natürlichen Gegenspieler der Wühlmäuse unterstützen, die unseren jungen Bäumen und Blumenzwiebeln zu schaffen machen.
Unser Trittsteinbiotop
14 Hektar unseres Waldes haben wir aus der Nutzung genommen. Hier dürfen Bäume wachsen, alt werden und als Totholz liegen bleiben.
Die Fläche ist Teil des Projekts Trittsteinbiotope. Ihre Entwicklung wird wissenschaftlich begleitet. Wir geben dem Wald Raum für seine natürlichen Prozesse und erhalten Einblicke in die Veränderungen auf dieser Fläche.


Unser Vogelrestaurant
An unserer Futterstelle bieten wir verschiedene Sämereien und Fettfutter an. Auch eine Wasserstelle gehört dazu – unser kleiner „Infinity Pool“ für gefiederte Gäste.
Hier können wir die Vögel am Hof beobachten und immer wieder neue Besucher entdecken.
Nistplätze für Vögel und Co
Wir haben am Hof Nisthilfen für verschiedene Vogelarten angebracht. Damit schaffen wir zusätzliche Brutplätze.
Gleichzeitig erhalten wir natürliche Nistmöglichkeiten, etwa in alten Bäumen mit Höhlen. Beides gehört für uns zusammen.


2024 haben wir 36 hochstämmige Obstbäume gepflanzt: Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschken in verschiedenen Sorten.
Wir begleiten die Bäume vom Anwachsen bis zu den ersten Ernten. Mit der Zeit soll hier eine Streuobstwiese entstehen, die Obst liefert und vielfältige Lebensräume bietet.
