Die Gesichter hinter Pinwald

Wer wir sind
Wir sind Georg und Michalina. Gemeinsam gestalten wir Pinwald in Brückl in Kärnten – mit vielfältigen Wäldern, blühenden Wiesen und Platz für neue Ideen. Hier lernst du uns und die Geschichte hinter unserem Hof kennen.

Georg Kanz
Waldwirt, Naturschützer, Oberster Pflanzer

Michalina Matias
Musikerin, Naturschützerin, Oberste Pflanzerin

Paula
Kätzin, Naturschützerin, Oberste Mäusefängerin

Pepe
Kater, Naturschützer, Oberster Kuschler

Perzel
Kater, Naturschützer, Oberster Katzen-Sprecher

Pietro
Kater, Naturschützer, Oberster Angsthase

Millie
Hund, Naturschützerin, Oberste Schnüfflerin

Deino
Dinosaurier, Naturschützer, Oberster Trompeter

Vela
Dinosaurier, Naturschützerin, Oberster Schreihals
Pauli
Katze, Naturschützer, Oberster Mäusefänger
Pauli ist leider 2024 verstorben. Wir werden ihn nie vergessen.
Georgs Geschichte
Fünf Quadratmeter als Anfang
Mit sechs Jahren bekam ich auf unserem Hof ein kleines Stück Wiese, das ich nach Herzenslust bepflanzen durfte. Etwa fünf Quadratmeter waren meine ganze Welt. Jeder Samen, jede Zwiebel und jede Pflanze, die ich finden konnte, bekam dort einen Platz. Ich wollte sehen, wie vielfältig diese kleine Fläche werden konnte.
Ein Wald mit mehr Möglichkeiten
Auch unser Wald beschäftigte mich schon damals. Dort standen fast nur Fichten. Auf meinen Streifzügen entdeckte ich aber immer wieder kleine Bäume anderer Arten.
„Die sterben alle ab. Bei uns wachsen nur Fichten“, hörte ich oft. Als ich Jahre später zu einigen dieser Bäume zurückkam, waren sie noch da. Inzwischen wusste ich: Es waren Ahorne. Diese Entdeckung ließ mich nicht mehr los.
Ich begann, Ahorn, Buche, Lärche und Birke zu pflanzen. Nicht alles gelang: Rehe fraßen an den jungen Bäumen. Mit Wuchshüllen, die ich von meinem Vater bekam, konnte ich sie schützen. Ich probierte weiter und lernte dazu.
Vielfalt als Ziel
Mein Weg führte mich zum Studium an die BOKU. Mein Wunsch blieb derselbe: ein naturnaher Mischwald mit unterschiedlichen Baumarten und Lebensräumen.
Heute pflanze ich unter anderem Tannen, Buchen und Eiben. Totholz bleibt im Wald, und ausgewählte lebende Bäume dürfen als Habitatbäume alt werden. Sie sollen Lebensraum bieten und zur Vielfalt des Waldes beitragen.
Vom Wald zum ganzen Hof
Mit der Übernahme des Hofes bezog ich auch die Wiesen stärker ein: weniger düngen, seltener mähen und Flächen stehen lassen. Was andernorts als „Unkraut“ gilt, darf bei uns seinen Platz haben.
Heute gestalten Michalina und ich Pinwald gemeinsam weiter. Wir pflanzen, pflegen, beobachten und lernen. Dabei möchten wir zeigen, wie sich ein Hof Schritt für Schritt verändern kann.
Mein Wunsch ist, andere zum Mitmachen zu ermutigen. Ob auf dem Balkon, im Garten oder auf einer Wiese: Der Natur mehr Raum zu geben, kann klein anfangen. Bei mir waren es fünf Quadratmeter.
Der Hof

Unser Hof liegt in St. Ulrich bei Brückl in Kärnten. Zu Pinwald gehören 67 Hektar mit Wäldern, Wiesen und kleinen Feuchtgebieten.
Wir möchten diese unterschiedlichen Lebensräume erhalten und weiterentwickeln. Dazu fördern wir verschiedene Baumarten, lassen Raum für alte Bäume und Totholz und gestalten unsere Wiesen vielfältiger.
Pinwald wächst mit jedem Projekt. Wir beobachten, was sich verändert, lernen aus unseren Erfahrungen und passen unsere Arbeit daran an. Auf dieser Website teilen wir diesen Weg mit dir.